Gestatten: "Der Ehrliche". Das Dinkelbrot, das nicht schummelt.
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In einer Welt voller aufgeblasener Supermarkt-Brötchen und Zusatzstoffe sehnen wir uns doch alle nach etwas Echtem, oder?
Darf ich vorstellen? "Der Ehrliche".
Er ist unser neuester Liebling in der Backstube. Warum er so heißt? Weil er dir nichts vormacht. Er braucht keinen Sauerteig, den du wochenlang füttern musst, und keine Profi-Ausrüstung. Sein Charakter ist kernig, seine Kruste ist dunkel und sein Geschmack ist dank zweier kleiner Geheimzutaten unglaublich aromatisch – ganz ohne Chemie.
Er ist der Beweis, dass du für ein Bäcker-Brot nicht früh aufstehen musst.
Das Geheimnis seines Geschmacks
Viele selbstgebackene Brote schmecken oft etwas "fade" oder nur nach Hefe. "Der Ehrliche" hat aber Tiefgang.
Seine Geheimwaffen sind Apfelessig und Honig. Der Essig imitiert den säuerlichen Geschmack eines echten Sauerteigs und der Honig sorgt für eine traumhafte Kruste.
Das Rezept (Geling-Garantie)
Wir nutzen eine ausgewogene Mehlmischung für den perfekten Biss:
Die Zutaten:
- 300 g Dinkelmehl (Type 630) – die nussige Basis
- 100 g Weizen-Vollkornmehl – für den kräftigen Charakter
- 100 g Weizenmehl (Type 405) – für die Lockerheit
- 1 Pck. Trockenhefe (7 g) ODER ½ Würfel frische Hefe (ca. 20 g)
- 12–14 g Salz (ruhig mutig sein!)
- 1 EL Honig
- 1 EL Apfelessig
- 360 ml lauwarmes Wasser
- Optional: 1 TL Brotgewürz (Fenchel, Kümmel, Anis)
So einfach geht's:
- Der Anfang: Löse die Hefe (egal ob frisch oder trocken), den Honig und den Essig im lauwarmen Wasser auf. Rühre kurz um, bis sich alles verbunden hat. Gib alle drei Mehlsorten, das Salz (und optional das Brotgewürz) in eine Schüssel und schütte die Hefe-Mischung dazu.
- Die Arbeit: Knete den Teig 5 bis 8 Minuten lang, bis er sich schön vom Schüsselrand löst.
-
Die Geduld (Du hast die Wahl): Decke den Teig ab. Jetzt entscheidest du:
- Die Schnelle Version: Lass ihn an einem warmen Ort für ca. 1 Stunde gehen, bis er sich verdoppelt hat.
-
Die Aromatische Version (Kühlschrank): Lass ihn 1 Stunde bei Raumtemperatur anspringen und stelle ihn dann über Nacht in den Kühlschrank. Das sorgt für noch mehr Geschmack und Bekömmlichkeit (hier brauchst du nur 1-2g Hefe nehmen).
- Die Form: Falte den Teig auf einer bemehlten Fläche ein paar Mal zusammen (bei der Kühlschrank-Variante vorher kurz Zimmertemperatur annehmen lassen) und forme einen runden Laib.
- Das Finale: Heize den Ofen (am besten mit einem Gusseisentopf darin) auf 240 °C Ober-/Unterhitze vor. Schneide das Brot oben ein und backe es 30 Minuten mit Deckel. Danach den Deckel abnehmen, auf 220 °C runterschalten und weitere 15–20 Minuten backen, bis die Kruste dunkel und knusprig ist.
Ein ehrliches Brot verdient einen sauberen Schnitt
"Der Ehrliche" hat eine harte Schale – genau so soll es sein! Aber genau hier scheitern viele Küchenmesser. Sie drücken die knusprige Kruste einfach platt, statt sie zu schneiden. Das Ergebnis: Krumme Scheiben und Krümelchaos.
Damit du dein Werkstück auch wirklich genießen kannst, haben wir die Lösung entwickelt:

Mit unserem Brotschneide-Set gleitet das Messer durch die harte Kruste, ohne das weiche Innere zu zerdrücken. So bekommt "Der Ehrliche" genau den Respekt (und den geraden Schnitt), den er verdient.
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Viel Spaß beim Backen (und Genießen)!
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